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von Bürgermeister Uhlenbruch

Bürgermeister informiert KW 27: Austauschtreffen „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit“

Bürgermeister Ralf Uhlenbruch

Auch in Zukunft soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Dreiländereck weiter verstärkt werden. Hierzu fand am Dienstag, den 23. Juni ein Austauschtreffen der Bürgermeister im Dreiländereck mit Ministerpräsident Tobias Hans an der Schutzhütte in Sehndorf statt.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Veranstaltung nutzten die Vertreter der Kommunen die Gelegenheit dem saarländischen Ministerpräsidenten ihr gemeinsames Projekt der „Dreiländereck E.W.I.V“ vorzustellen. Mit dem Ziel der verstärkten, grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in den Bereichen Tourismus und Vermarktung haben am 17. Januar 2020 zwölf Gemeinden und Städte aus dem Dreiländereck einen Gründungsvertrag einer Europäischen wirtschaftlichen Interessenvereinigung (E.W.I.V) im Europamuseum in Schengen unterzeichnet. Durch eine engere Zusammenarbeit sollen sich die touristischen Chancen erhöhen. Des Weiteren wird dadurch ein Zusammenwachsen der Region angestrebt. Mit der „Dreiländereck E.W.I.V." wurde der rechtliche Rahmen geschaffen um die gewünschte Zusammenarbeit zu organisieren und Themen wie Förderanträge, Finanzierung und Projektumsetzung strukturiert zu bearbeiten.

Mit einem gemeinsamen, grenzüberschreitenden Wanderweg befindet sich ein erstes Projekt bereits in der Umsetzungsphase. Hierbei werden bestehende Wanderwege auf deutscher, französischer und luxemburgischer Seite zu einem 33 Kilometer langen Wandererlebnis rund um das Dreiländereck unter dem Titel «Moselle³ Trail» zusammengefasst. Gäste und Einwohner haben mit diesem Rundweg zukünftig die Möglichkeit das grenzenlose Dreiländereck in einer Ein-, Zwei- oder Dreitageswanderung kennen zu lernen. Ebenso begonnen hat auch bereits die Umsetzung verschiedener Werbemedien und einer eigenen Internetseite. Hier soll in Zukunft unter dem neuen Label «i³» insbesondere ein grenzüberschreitender Veranstaltungskalender den Austausch in der Region weiter verbessern.

Als Best-Practice Beispiel der grenzüberschreitenden Zusammen-arbeit stellte Frau Marion Zenner in ihrer Funktion als Schulleiterin das Deutsch-Luxemburgische Schengen-Lyzeum vor. Sie ging dabei insbesondere auf das gemeinsame Lernen und Erwachsenwerden der Schüler*Innen aus Deutschland, Luxemburg und Frankreich ein. Im Anschluss tauschten sich die Anwesenden über die Erfahrungen während der Corona-Pandemie aus und diskutierten Verbesserungs-möglichkeiten wie einen grenzüberschreitenden Krisenstab und eine engere Verzahnung der Gesundheitssysteme.

Ralf Uhlenbruch
Ihr Bürgermeister in der Gemeinde Perl

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